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Dermatologie

Gynäkologie

Dermatologie

Was ist Fußpilz, wodurch wird er verursacht, und welche Symptome treten dabei auf?
Fußpilz ist eine Pilzinfektion der Haut. Warme und feuchte Zehenzwischenräume bieten ideale Wachstumsbedingungen für die Pilze. Besonders bei Sportlern sind diese Bedingungen sehr häufig gegeben. Bei den Pilzen handelt es sich in 90% der Fälle um sogenannte Dermatophyten. Die übrigen Infektionen werden durch Hefepilze verursacht. Fußpilzinfektionen sind sehr ansteckend. In Gemeinschaftsumkleideräumen und öffentlichen Duschen oder durch gemeinsames Benutzen von Schuhen, Kleidungsstücken oder Handtüchern infiziert man sich leicht mit Pilzsporen, die sich auf Hautschuppen angesiedelt haben. Manchmal liest man diese Sporen auch direkt vom Boden auf.
Wenn man sich infiziert hat, ist zunächst sehr wenig zu sehen. Wenn die Infektion jedoch fortschreitet, wird die Haut wund, beginnt zu jucken und entzündet sich. Die infizierten Areale beginnen regelmäßig zu nässen, in manchen Fällen bilden sich Blasen, oder die Haut reißt auf und pellt sich. Abgestorbene, weiße Hautareale sind ein besonders zuverlässiger diagnostischer Hinweis.        

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Wie wird Fußpilz am besten behandelt?
Mit einem wirksamen topischen (lokal anzuwendenden) Antimykotikum, wie z.B. Canesten, lassen sich Pilzinfektionen in der Regel leicht beseitigen. Canesten ist zur Selbstmedikation geeignet und rezeptfrei in Apotheken erhältlich. Die sichtbaren Symptome einer Fußpilzinfektion verschwinden meist nach wenigen Tagen, je nach dem Umfang der infizierten Hautareale. Damit die Infektion nicht erneut auflebt, muß die Behandlung aber nach dem Verschwinden der sichtbaren Symptome noch zwei Wochen fortgesetzt werden.
Wichtig: Fußpilzinfektionen müssen unverzüglich behandelt werden, da die Erkrankung sich sonst zu einer schmerzhaften und sogar gefährlichen Sekundärinfektion oder zu einer chronischen Nagelinfektion fortentwickeln kann. Sicherheitshalber sollte man einen Arzt zu Rate ziehen, wenn die Symptome zum ersten Mal in Erscheinung treten. Wenn man sich selbst behandelt und die Symptome nach ein bis zwei Wochen noch nicht verschwunden sind, muß unbedingt ein Arzt konsultiert werden.        

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Wie läßt sich Fußpilz verhindern?
Bei manchen Personen kommt es trotz vollständiger Ausheilung der Pilzinfektion zu Rezidiven. Die Ursache hierfür ist meist eine erneute Infektion und nicht die mangelnde Wirksamkeit des verwendeten Antimykotikums. Durch folgende Maßnahmen können Sie einer erneuten Infektion vorbeugen:      

  • Waschen Sie sich die Hände, wenn Sie das Medikament aufgetragen oder aus einem anderen Grunde Ihre Füße angefaßt haben.
  • Waschen Sie täglich Ihre Füße und trocknen Sie sie sorgfältig ab, insbesondere zwischen den Zehen.
  • Wechseln Sie mindestens einmal täglich Ihre Socken oder Strümpfe.
  • Benutzen Sie Handtücher nicht gemeinsam, tragen Sie nicht die Schuhe einer anderen Person.
  • Tragen Sie in Gemeinschaftsumkleideräumen und öffentlichen Duschen Sandalen.
  • Meiden Sie Fußbekleidung aus synthetischen Materialien, da die Füße darin schwitzen. Ziehen Sie lieber Socken aus Baumwolle an.
  • Tragen Sie während der Behandlung offene Sandalen, wann immer das möglich ist.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Muß die Behandlung fortgesetzt werden, wenn die Symptome schonverschwunden sind?
Ja. Um ein Wiederaufleben der Infektion zu vermeiden, muß die Behandlung nach dem Abklingen der
sichtbaren Symptome noch zwei Wochen fortgesetzt werden.        

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Für welche Körperteile ist Canesten® geeignet?
Canesten eignet sich zur Behandlung aller Körperteile. Wegen seines guten Sicherheitsprofils kann es von der ganzen Familie angewendet werden. Für die lokale Anwendung ist Canesten-Creme besonders geeignet, weil der Wirkstoff Clotrimazol am besten in die Haut eindringt, wenn diese mit kleinen Mengen Creme eingerieben wird. Das Spray ermöglicht zuverlässig die Behandlung großer, schwer zugänglicher infizierter Flächen. Bei offener Haut ist es nicht zu empfehlen, da es dann ein brennendes Gefühl auslösen kann. Der Puder ist besonders nützlich, um Schweißfüße trocken zu halten. Bei nässender Haut ist er nicht zu empfehlen. Die Lösung eignet sich für schwer erreichbare Stellen, z.B. zwischen den Zehen.    

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Gynäkologie

Was ist eine vulvovaginale Hefepilz-Infektion (Soor), wodurch wird sie hervorgerufen, und welche Symptome treten dabei auf?
Hefepilz-Infektionen der äußeren Genitalien (Vulva) und der Scheide (Vagina) gehören zu den häufigsten gynäkologischen Infektionen. Die meisten Frauen haben mindestens einmal im Leben eine solche Infektion. Anzahl und Schweregrad der Symptome sind verschieden. Folgende Symptome treten auf:    

  • Juckreiz
  • Vaginaler Ausfluß (manchmal käsig)
  • Brennen
  • Rötung
  • Schwellung
  • Sonstige Beschwerden, z.B. Schmerzen beim Sexualverkehr

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Wie läßt sich eine solche Infektion vermeiden?
Vulvovaginale Hefepilz-Infektionen werden in der Regel durch den Pilz Candida albicans hervorgerufen. Dieser ist häufig in der Vagina vorhanden, ohne irgendwelche Symptome zu verursachen. In Gegenwart bestimmter Risikofaktoren kann jedoch das natürliche Gleichgewicht der Keime, die die Vagina besiedeln, gestört werden, so daß es zu einem unkontrollierten Wachstum der Hefepilze kommt. In vielen Fällen ist allerdingskeiner dieser Faktoren erkennbar.    

  • Übertriebene Hygiene
  • Anwendung von Kontrazeptiva (Pille, Diaphragma oder Spirale)
  • Schwangerschaft
  • Bestimmte Medikamente (z.B. Steroide, Antibiotika)
  • Bestimmte Krankheiten (z.B. Diabetes mellitus, Hyperthyreose, Immunstörungen)
  • Sexuelle Betätigung (insbesondere orale oder anale Praktiken) und Kontamination des Partners mit Hefepilzen
  • Zuckerreiche Ernährung
  • Enge Kleidung aus synthetischen Materialien

Um ein erneutes Auftreten vulvovaginaler Hefepilz-Infektionen zu vermeiden, muß überlegt werden, ob eine der erwähnten Erkrankungen vorliegt. Ist dies der Fall, muß sie - wenn möglich - ärztlich behandelt werden.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Worin unterscheiden sich die verschiedenen Antimykotika, welche Dosierungen gibt es, wie ist die Wirksamkeit und auf welche Weise wirken sie?
Verschiedene Produkte enthalten unterschiedliche antimykotische Substanzen. Canesten z.B. enthält Clotrimazol, andere Präparate enthalten Ketoconazol oder Miconazol. Diese Substanzen sind unterschiedlich wirksam gegen bestimmte Pilzarten. Präparate mit dem gleichen Wirkstoff können sich in ihren Dosierungsstärken und ihren Darreichungsformen unterscheiden. Canesten ist mittlerweile mehr als 25 Jahre auf dem Markt und somit das Mittel, mit dem die meisten Erfahrungen bei Pilzinfektionen der Haut gesammelt werden konnten. Seine Wirksamkeit und Sicherheit wurden vielmals nachgewiesen. Canesten gibt es in verschiedenen, gleich wirksamen Darreichungsformen für unterschiedlich lange Behandlungszyklen. Welche Darreichungsform gewählt wird, hängt von der Art und dem Schweregrad der Infektion und von den Wünschen der Patientin ab:    

  • Canesten® 1 enthält 1 Vaginaltablette mit 500 mg Clotrimazol oder 5 g Vaginalcreme 10% für eine eintägige Behandlung. Diese Darreichungsform ist am bequemsten für die Patientin. Die Wirkung von Canesten® 1 dauert noch tagelang nach der Applikation an.
  • Canesten® 3 enthält 3 Vaginaltabletten à 200 mg Clotrimazol oder 20 g Vaginalcreme 2% für eine dreitägige Behandlung. Diese Form ist ideal für Patientinnen, die es vorziehen, sich täglich zu behandeln, solange die Symptome andauern.
  • Canesten® 6 enthält 6 Vaginaltabletten à 100 mg Clotrimazol oder 35 g Vaginalcreme 1% für eine sechstägige Behandlung. Diese sechstägige Canesten®-Behandlung ist ideal für Patientinnen, die sich sicherer fühlen, wenn die Behandlung nach dem Verschwinden der Symptome noch einige Tage fortgeführt wird.

Canesten® gibt es auch in Kombipackungen, die gleichzeitig Vaginaltabletten und Creme enthalten. Mit den Tabletten kann die Vagina, mit der Creme die äußere Genitalregion (von der Vulva bis zur Analregion) behandelt werden. Die Creme in der Kombipackung ist auch zur Behandlung des Sexualpartners geeignet.

  • Canesten® 1 Kombipackung mit 1 Vaginaltablette (500 mg) und 1%iger Creme (20 g) für eine eintägige Behandlung.
  • Canesten® 3 Kombipackung mit 3 Vaginaltabletten (200 mg) und 1%iger Creme (20 g) für eine dreitägige Behandlung.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Kommt es zu irgendwelchen Wechselwirkungen mit Alkohol, oralenKontrazeptiva oder anderen Medikamenten?
Nein. Wechselwirkungen zwischen Canesten und Alkohol, oralen Kontrazeptiva oder anderen Medikamenten sind nicht bekannt.
Allerdings kann Canesten die Wirksamkeit und Zuverlässigkeit von Kondomen und Diaphragmen beeinträchtigen. Es sollte daher nicht zusammen mit diesen Verhütungsmethoden angewendet werden.        

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Ist Sexualverkehr während der Infektion möglich, ohne den Partner anzustecken, und was kann man tun, um einer Ansteckung vorzubeugen?
Sie können während der Behandlung Geschlechtsverkehr haben. Die meisten Paare warten damit allerdings bis zum Ende der Behandlung oder zumindest bis zum Verschwinden der Symptome. Um das Risiko einer Ansteckung des Partners zu vermindern, können Sie ein Kondom benutzen. Allerdings müssen Sie sich darüber im klaren sein, daß die Wirksamkeit von Kondomen und Diaphragmen durch die vaginale Behandlung beeinträchtigt wird. Auf jeden Fall kann eine vorbeugende Behandlung des Partners (z.B. mit Canesten-Creme) nützlich sein. Sie sollte in Erwägung gezogen werden, wenn wiederholt Infektionen auftreten.    

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Kann Canesten® während der Menstruation oder während einer Schwangerschaft angewendet werden?
Die Anwendung von Canesten zur Behandlung vulvovaginaler Hefepilz-Infektionen während der Menstruation ist zwar unbedenklich, doch sollte die Behandlung möglichst nicht während der Menstruation erfolgen, sondern vor Beginn der Blutung abgeschlossen werden. Die hormonellenVeränderungen während der Schwangerschaft erhöhen das Risiko vulvovaginaler Pilzinfektionen, die einer sofortigen Behandlung bedürfen. Obwohl derartige Infektionen zu den klassischen Erkrankungen zur Selbstmedikation gehören, wird schwangeren Frauen dringend empfohlen, vor Beginn der Behandlung einen Arzt zu konsultieren. Zur Anwendung während der Schwangerschaft sind Vaginaltabletten am besten geeignet, da sie ohne Applikator leicht einzuführen sind. Dies schließt jedes noch so geringe Risiko einer Schädigung des Föten aus. Eine Schädigung durch Canesten selbst ist nicht bekannt, so daß das Medikament ohne Bedenken während der Schwangerschaft angewendet werden kann.    

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.